Epicondylitits / Tennisarm


Natürlich kann der Tennisarm tatsächlich vom Tennisspielen kommen aber meist trifft es eher handwerklich arbeitende Menschen, die wiederholt die gleichen Bewegungen ausführen, wie Maler, Gärtner, Tapezierer, Kassierer oder Friseure.

 

Die Schmerzen ziehen meist vom seitlichen unteren Oberarm über den Ellbogen, teils bis zum Handgelenk hinunter und treten vor allem auf, wenn man den Ellbogen streckt und die Hand zur Faust ballt, oder etwas greifen möchte.

 

Hat man kurzfristig den Ellbogen überlastet, etwa durch das Streichen der Wohnung, so muss man sich nicht fragen, woher die Reizung kommt.

 

Ist aber nicht wirklich ein Auslöser bekannt und bestehen die Beschwerden schon über Monate, so muss man nach einer anderen Ursache suchen. Meist besteht dann ein Problem im Bereich der Nervenwurzeln der unteren Halswirbelsäule oder der oberen Brustwirbelsäule.

 

Wie wir Ihnen helfen können:

 

Unsere Behandlung ist abhängig von unserer Befunderhebung. Sie reicht von der direkten Behandlung des Gelenkes und der umliegenden Strukturen über die Behandlung der Muskeln und Sehnen des gesamten Armes und des Handgelenkes bis hin zur Behandlung des Schultergürtels, der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule und allen Strukturen zu denen wir in der Befunderhebung einen Bezug zum betroffenen Ellbogen herstellen konnten.

 

Gerade ein chronischer Tennisarm kann sehr hartnäckig sein und nicht immer ist die Osteopathie hier als einzige Therapie hilfreich.

 

Empfehlungen für Sie:

 

Eine sogenannte Epicondylitisspange, 3-4 Fingerbreit unterhalb des Gelenkes angelegt, kann den Muskelsehnenübergang bei Belastung entlasten.

 

Verzichten Sie generell bei Sehnenentzündungen auf Milchprodukte, Salz und Nahrungsmittel, die für die Leber schwer verdaulich sind.

 

Vermeiden Sie jegliche schmerzauslösende Belastung. Wärmeanwendungen an der Halswirbelsäule und ein vorsichtiges Dehnen der Unterarmmuskulatur sind sehr hilfreich.